Sonntag, 19. August 2012

Nicht Gras, sondern Rost inhaliert (13.8.- 17.8)

Amsterdam

Bereits die dritte Hauptstadt in Folge wurde von meinem Reisekoordinator (mir selbst) als Ziel auserkoren. Dieses Mal sollte die Wahl auf die Wasserstadt Amsterdam fallen!
Ich schlenderte  am ersten Tag, vom Nachtzug noch etwas uebermuedet, durch Amsterdam.Da ich schon einmal in diesem Bijou gewesen bin, den Van Gogh, Anne Frank und Mari Huana besucht habe, zog es mich bei diesem Abstecher zu anderem Sehenswertem.

Von einem Hostel-Besitzer erfuhr ich, dass man in Amsterdam Hafenrundfahrten machen kann. Diese seien sehr interessant, da man naher als bspw. in Amsterdam ans Geschehen rankommen kann. Somit buchte ich eine dieser Rundgaenge und fand mich schon bald zwischen Lastkontainern, Kraenen und fettverschmierten Arbeitern wieder. Die Tour machte eine etwa 40-jaehriger Deutscher. Mal auf Land, mal auf Wasser fuehrte er uns durch das Hafenviertel. Dies waere nur halb so interessant, waere ich mit Tom nicht ins Gespraech gekommen: Er renoviert gerade sein Segelschiff in diesem Hafen und fuehrt diese Touren nur als kleiner Nebenerwerb.

Nach kurzem Gespraech fragte ich ihn dann, ob ich auf seinem Segelschiff mithelfen kann. Et voilà: Fuer zwei Tage schliff, spachtelte und haemmerte ich auf seinem Stahlschiff. Dafuer durfte ich gratis mit der Crew wohnen und essen. Es war anstrengend, aber sicher ein Erlebnis wert!






Facts zu Schiffen: Schiffe funktionieren durch Verdraengung. Jedoch hat dies nichts mit Darwinismus zu tun. Verdraengt werden nicht andere Gefaehrte(n), sondern Wasser. Die Schiffswaende verdraengen das Wasser, dieses will aber an den urspruenglichen Platz zurueck. Es entsteht somit ein Kampf zwischen Wasser und Schiffswaenden. Wenn das Wasser gewinnt, geht das Schiff unter (Beispiel).

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